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Every Step Counts: Zero Waste im Bad – so kannst du Plastik und Verpackungsmüll reduzieren

Obwohl das Bewusstsein immer weiter geschärft wird, gibt es in diesem Bereich noch so viel zu tun: Laut aktuellen Statistiken liegt der Plastikverpackungsabfall je Einwohner in Deutschland noch immer bei 38,5 Kilo im Jahr.

Bei gitti und the good good sind wir uns unserer Verantwortung gegenüber der Umwelt sehr bewusst und nehmen rücksichtsvolle Entscheidungen daher sehr ernst. Denn wir alle können dazu beitragen, dass unser Planet geschützt wird. Doch so groß diese Aufgabe erscheinen mag: Es ist wichtig, dass jeder bei sich selbst anfängt. Im Kleinen. Im Alltag.

Every step counts! Denn bereits viele kleine Veränderungen machen in der Gesamtheit einen großen Unterschied.

Zero Waste im Badezimmer: So geht’s

Du würdest gerne dazu beitragen, dass Plastik und Verpackungsmüll zukünftig reduziert werden? Das geht ganz einfach, du kannst ab sofort zum Beispiel Beauty-Produkte ohne Verpackung kaufen, Refill-Angebote wahrnehmen oder Einmal-Produkte durch wiederverwendbare Alternativen ersetzen. Wenn du Zahnbürsten oder Rasierer kaufst, wähle die plastikfreien Naturprodukte, die aus nachhaltigen und umweltfreundlichen Materialien hergestellt sind.

Wir versprechen dir: Das ist alles nur eine Frage der Routine. Wenn dich ein Produkt beim ersten Mal nicht sofort überzeugt, weil die Anwendung oder die Konsistenz ander ist als du es bisher gekannt hast, dann wirf deine Vorsätze nicht sofort wieder über den Haufen, sondern lass dir ein wenig Zeit, dich an die Umstellung zu gewöhnen.

Vorschläge und Beispiele, wie einfach du den Müll in deinem Bad reduzieren kannst

Müllreduzierung durch Produkte ohne Verpackung

Die effektivste Form der Plastikmüllvermeidung gelingt natürlich, wenn du auf Produkte zurückgreifst, die überhaupt keine Verpackungen haben. Wie zum Beispiel Seifen. Es gibt sie mittlerweile für jeden Anwendungsbereich: Du kannst mit ihnen genauso gut das Gesicht reinigen, wie deine Haare waschen. 

Auch Deos sind ohne Plastikverpackung erhältlich, wie etwa das von Lamazuna. Bonus: Dieses Produkt hält zudem sogar doppelt so lange wie herkömmliche Sticks. Beauty-Profis mit Fokus auf Nachhaltigkeit schwärmen zudem von Zahnpasta in Tabletten-Form – plastikfrei, ohne Reinigungsperlen aus Kunststoff und oft in Unverpackt-Läden zu finden.

Müllreduzierung durch wiederverwendbare Produkte

Die meisten von uns sind mit Wattepads aus Baumwolle groß geworden, die wir zum Abschminken benutzen, um Gesichtswasser aufzutragen oder unseren Nagellack zu entfernen. Doch Baumwolle sowie die daraus bestehenden Pads sind im Anbau und in der Produktion extrem umweltschädlich. Zudem produzieren sie extrem viel Plastikmüll und Abfall – bei einer Basic Routine sind das pro Person nämlich circa 730 Wattepads im Jahr. Was die nachhaltigen Alternativen mit gleicher Wirkung sind, haben wir dir in diesem Artikel ausführlich erklärt.

Gleiches gilt für Tampons, auch sie sind klassische Einmal-Produkte. Darum wechseln immer mehr Frauen zu Menstruationstassen, die jahrelang wiederverwendet werden können.

Auch Masken und Patches zählen zu den größten Umweltsünden in der Beauty-Welt, da diese ebenfalls nur einmal benutzt werden und direkt danach im Müll landen. Hier gibt es ebenfalls nachhaltigere Alternativen, mehr darüber erfährst du in diesem Artikel.

Die bessere Alternative zu Wegwerf-Baumwoll-Pads: wiederverwendbare Produkte (Foto: Anne Deppe)
Weniger Müll, gleiche Wirkung: Nachhaltige und wiederverwendbare Beauty-Pads (Foto: Anne Deppe)

Nachhaltigkeit im Bad durch umweltfreundliche Materialien

Es gibt natürlich auch Gebrauchsgegenstände, auf die sich schwer verzichten lässt. Wie etwa eine Zahnbürste oder einen Rasierer. Du kannst beim Kauf jedoch darauf achten, dass du plastikfreie Naturprodukte aus Bambus wählst. Diese sind biologisch abbaubar und kompostierbar. Zudem ist Bambus die Pflanze mit dem besten Ertragsverhältnis pro Hektar, was sie aus ökologischer Sicht besonders nachhaltig macht. Viele dieser Zahnbürsten werden außerdem mit erdölfreien Borsten aus Rizinusöl versehen und ausschließlich mit Naturfarben behandelt.

Wie du siehst, gibt es vielfältige Möglichkeiten, den Müll im Badezimmer zu reduzieren. Womit fängst du an?

Weniger Plastikmüll im Bad gelingt mit Naturprodukten aus nachhaltigen, ökologisch abbaubaren Materialien (Foto: monday morning)
Anna-Lena Koopmann
Ich arbeite seit zehn Jahren als freie Journalistin für die verschiedensten Zeitschriften und Online-Magazine. Daher habe ich bereits unzählige Trends in den Bereichen Beauty, Mode und Lifestyle ausprobiert und darüber berichtet. Was ich an the good good. so besonders toll finde? Es geht um einen ganzheitlichen Approach an das Thema Schönheit, um Conscious Living. Ich bin nämlich absolut überzeugt, dass eine gesunde Balance und ein gutes Verhältnis zu sich selbst und dem eigenen Körper die Grundvoraussetzungen sind, um sich wirklich schön und wohl in seiner Haut zu fühlen. Mit meinen Artikeln möchte ich genau dafür ein Bewusstsein schaffen und dich dazu inspirieren, offen und neugierig zu sein; Dinge mutig zu hinterfragen und Neues einfach mal auszuprobieren.